Nach einer kalten Nacht und einer Vormittagstemperatur von 8 Grad mache ich mich mit dem Rad auf den Weg nach Saint-Malo Zentrum. Nach den ersten Meters bereute ich schon, nicht den Bus genommen zu haben. Aus ihrer Zeit als Piraten Hochburg hat sich Saint-Malo eine gut ausgebaute Festungsanlage erhalten. Im Innern der vollständig vorhandenen Stadtmauer befindet sich die historische Altstadt, Intra-Muros. In einem Abschnitt der Stadtmauer ist der „Micro Zoo“ untergebracht. Entlang einer linearen Strecke werden in weit über 100 Terrarien und Aquarien Meeresbewohner aber auch Amphibien und Reptilien gehalten und können betrachtet und zugehörige Informationen gelesen werden. Neben der „Neustadt“ schließen sich Yacht- wie auch Fährhafen an. Der Fährbetrieb bedient vorwiegend die Strecken zu den britischen Inseln Guernsey und Jersey, die ja fast nur einen Steinwurf von der bretonischen Küste entfernt sind.
Bis zu meiner Rückfahrt hatte sich die Strandpromenade massiv mit Menschen gefüllt, wohl den Osterferien gezollt.
Am Nachmittag besuche ich, ebenfalls mit dem Rad, eine von Saint-Malo’s Steilküsten und werde von einer massiven Regenfront überrollt. Mir blieb nur die „Flucht“.

