Start in Tourai heute 7:50 Uhr. Obwohl die Wegstrecke dieses Mal deutlich geringer als bisher ausfällt, wollte ich nicht zu spät loskommen, um zeitig in Calais einzutreffen. Aus Gründen der Maut war geplant, auf der belgischen Seite der Grenze entlang zu fahren. Durch ein kleines Missgeschick bin ich jedoch aber irgendwie auf die französische Seiten gekommen, aber es hat trotzdem funktioniert. Der Stellplatz ist direkt von der Autobahn erreichbar, sehr gut organisiert und macht einen gepflegten Eindruck. Mein erster Weg führte mich natürlich an den Strand, der in Calais wirklich ganz außerordentlich ist. Feiner, zarter Sand, soweit das Auge reicht.

Die Stadt selbst gibt wirklich nicht viel her; im 2. Weltkrieg wurden weit über 75% einschließlich dem größten Teil des historischen Stadtkerns zerstört. In den 60er Jahren wurde mit Hochdruck neu aufgebaut, was wohl der Stadt das gesichtslose Erscheinungsbild verschaffte.

Heute ist Calais natürlich geprägt von Fährbetrieb zu den britischen Inseln und Irland vorwiegend im touristischen Bereich.
Der Tourismus wird seit 2019 gestärkt durch die Compagnie du dragon. Es handelt sich um ein „kulturelles Bestiarium“, in dem Drachen- und Echsenrobotor ein entscheidende Rolle spielen. Einer bietet sogar 25 Besuchern an, auf seinem Rücken die Viertel von Calais zu besuchen.


Bleibt noch die Frage, ob Calais eine Reise wert ist. Für Strandurlaub auf jeden Fall.

